Der Staat ist nicht der bessere Bauherr (handelsblatt.com)

Auch der Bau von Häusern ist ein Geschäft mit sehr langfristigen Auswirkungen. Wie plant man Gebäude für morgen?
Ich habe es eben kurz angedeutet: Wir wollen vor allem qualitätvoll bauen – und das heißt für uns auch, Gebäude zukunftsfähig zu machen. Nehmen wir ein Beispiel aus Berlin: In unserem Projekt „Gleis Park“ in Kreuzberg – ein komplett umgebautes, ehemaliges Parkhaus – haben wir einen Großteil der knapp 120 Bestandswohnungen mit Smart-Home-Technik ausgestattet.

Mithilfe der eigens programmierten Scalara-App haben die Bewohner nicht nur jederzeit den Überblick etwa über ihren Energieverbrauch, sie können Licht ein- und ausschalten, Jalousien bedienen oder einem Paketboten oder der Haushaltshilfe auch für einen genau definierten Zeitraum Zugang zum Gebäude oder zur Wohnung einräumen. Realisiert haben wir das übrigens wieder mit einem Partner: Sensorberg, ein Start-up im Bereich der Gebäudesensorik, an dem wir wie bei Scalara über unsere Tochtergesellschaft Bauwens Digital auch beteiligt sind.

Scalara macht das Wohnen und Verwalten digital

Eines der vielen Kölner Startups, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist Scalara. Die Jungfirma, die von Shari Heep und Ferdinand von Klocke aus der Taufe gehoben wurde, möchte die Immobilienwirtschaft vernetzen. “Scalara ist eine modular aufgebaute Software. Die Module sind mit ihren Funktionen genau auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Akteure der Wohnungswirtschaft zugeschnitten. Je nach Bedarf kann der Kunde individuell genau die Funktionen buchen, die er braucht”, heißt es auf der Website des ProTech-Startups.