Software verteilt entwickeln: So arbeitet die Apache-Community: Sample

Projekte, in denen Menschen aus Australien, Japan, China, Indien, der EU, den USA, Kanada und Brasilien auf ein gemeinsames Ziel hin zusammenarbeiten – und das, ohne von Grenzen zwischen Unternehmen, Staaten oder Zeitzonen eingeschränkt zu sein, das ist Norm und Ziel der Apache Software Foundation (ASF). Sie sollen möglichst unabhängig von Corporate- oder Organisationseinflüssen bleiben. Aktuell beheimatet die ASF mehr als 300 Projekte, die von 8200 Committern gepflegt werden. Die Foundation selbst wird von 850 Mitgliedern vorangebracht. Das, was dabei entsteht, sind Open-Source-Projekte, die auf Langlebigkeit ausgerichtet sind.

Sample Stopper

Die ASF bezahlt nicht die Entwicklungsarbeit an den eigenen Projekten. Stattdessen bezahlen meist die Unternehmen, die ein Interesse haben, die Projekte voranzubringen, oder es zahlen die, die Software selbst verwenden oder an den Projekten mitarbeiten. Da die Projekte global und in unterschiedlichen Unternehmen zum Einsatz kommen, sind Committer oft auch über unterschiedliche Arbeitgeber verstreut. Einfach mal anrufen oder schnell in einen Conference Call gehen, ist über weit entfernte Zeitzonengrenzen deshalb nicht möglich. Unwahrscheinlich auch, dass die Aufmerksamkeit für stundenlange Onboardings ausreicht, wenn die einzige Motivation darin besteht, nur ein Problem zu lösen, das man selbst beim Einsatz der Software entdeckt hat.